Wolfgang Fuchs



W. Fuchs "Schottland - Mythos oder Wirklichkeit"

Multivision von Wolfgang Fuchs mit Dudelsackspieler und "After-Show-Party"
Alles über Land und Leute, Legenden und Mythen Schottlands erfuhren die Besucher bei der neuesten Multivisionsshow von Wolfgang Fuchs in der Großkarolinenfelder Max-Joseph-Halle.
Atemberaubende Szenarien, steile Klippen, weite Moorlandschaften, Seen – glatt wie Spiegel, Regen, Sonne, Regenbogen, Meer, Wellen und viele, viele Schafe. Das gibt nur ansatzweise die Vielfalt der brillanten Dias wieder, die die Zuschauer in ihren Bann zogen. Obendrein gewürzt waren die aussagekräftigen Fotografien mit viel geschichtlichem Hintergrundwissen, mit humorvollen und nachdenklich stimmenden Texten. Von den grandiosen Burgkulissen der Lowlands, über Loch Ness, die vielen Castles mit ihren üppigen Gärten in mediterraner Blütenpracht, bis zu den Äußeren Hebriden, Fuchs gab einen umfassenden Überblick über Schottlands Schönheit und Sehenswürdigkeiten. Auch über Schottenkaros, Tweed, die Whiskey-Destilleries und Kuriositäten wie die Highländerspiele, wissen die Besucher nun Bescheid. Einziger Wermutstropfen dieses reizvollen Urlaubszieles ist der Regen. Wird er zu kräftig und langanhaltend kann sich der Reisende an einem Glas Whiskey gütlich tun, von dem die Einheimischen sagen, sie hätten die Sonne in Flaschen gefüllt. „Schottland infiziert und macht leidenschaftlich, so Fuchs. Einen kleinen Vorgeschmack auf den „Schottland-Urlaub“ gab es bei der anschließenden „After-Show-Party“. Bei Live-Musik verwöhnte karokult seine Gäste unter anderem mit Whiskey und dunklem Bier.

 

"Mein Norden, mein Hochland, lebt wohl, ich muß ziehen!
Du Wiege von allem, was stark ist und kühn!
Doch wo ich auch wandre und wo ich auch bin
nach den Hügeln des Hochlands steht allzeit mein Sinn!"
Robert Burns

SCHOTTLAND, das Land der Mythen, der Legenden und der Klischees. So wird Schottland von der Welt gerne gesehen und das mit recht.
Es ist das Land der rauen Gesellen, der harten Getränke und der Dudelsackmusik. Tanzende Männer in karierten Röcken, sagenumwobene Highlands, uralte Clans, malerische Burgen und verrücktes Wetter sind die Stichworte, die vordergründig die Attraktionen des Nordens der britischen Insel ausmachen.

Um den Kilt der Schotten zu lüften und Ihnen zu zeigen, dass das Land weit mehr ist als Klischee bereisten Roswitha und ich es für insgesamt 5 Monate. Sehr schnell bemerkten wir, dass die Grenzen zwischen Stereotyp und Wirklichkeit, zwischen gestern und heute verfliessen. Schottland macht leidenschaftlich und diese Passion möchte ich an Sie weitergeben.

 


In meiner neuesten und wie immer live-moderierten Multimediashow stelle ich Ihnen zunächst die prachtvolle Hauptstadt Edinburgh vor. Eine Metropole, in der aus jeder Mauerwerkritze Kulturluft dringt und die vor allem während der zahlreichen Festivals, wie dem weltberühmten Military Tattoo, zu prunken weiss.

Von sanften Hügeln durchzogen, lieblich und mild ist der Süden. Viele Ruinen sind Überreste von Menschen geschaffener Baudenkmäler. Für Sir Walter Scott, dem romantischten der schottischen Dichter, ging besonders von der Klosteranlage Melrose Abbey eine besondere Ausstrahlung aus. In seinem von Erker und Türmchen geprägten Landsitz widmete der unvergängliche Nationaldichter dieser geheimnisvollen Abtei eines seiner schönsten Werke. Mit herrlichen Schlössern, traumhaft üppigen Gartenanlagen, dem Ungeheuer von Loch Ness und zahlreichen Whiskydestillerien lockt der Osten. Einmal jährlich finden übers Land verteilt Highland Games statt, das grösste und berühmteste in Braemar. Man trägt Kilt, misst Kräfte und demonstriert sportliches Können. Zwischen Tanzwettbewerben und lautem Dudelsackgebläse werden Felsbrocken, Hämmer und Baumstämme durch die Gegend geworfen. Ein medienwirksames Spektakel, in dem Schotten, Zuseher und Wettkämpfer zwischen Ernst und Spiel verschmelzen…

Je weiter es Richtung Norden geht, umso einsamer wird es. Räumliche Weite verhält sich geradezu gegenläufig zur menschlicher Nähe. Die Highlands mit ihrer herben Natur, den schroffen Felsküsten und den kargen Hochmooren sind wohl der Gipfel der Romantik, obwohl sie auf eine sehr bewegte und blutrünstige Geschichte zurückblicken. Ihre Weite, der Himmel, das Licht, die Berge, die Seen und die rauhe Abgeschiedenheit haben das Image Schottlands geprägt wie kaum ein anderer Landstrich. „Nie sah ich Einsameres..“ schrieb schon der von der stillen Weite berauschte Theodor Fontane.

Weit in die Nordsee erstreckt sich die Inselgruppe der Orkneys. Auf Mainland locken einzigartige prähistorische Fundstellen und riesige Vogelkolonien. In meiner 90-minütigen Show bringe ich Sie aber auch auf die äusseren und inneren Hebrideninseln im Westen. Lewis und Harris, die grösste Insel der äusseren Hebriden, ist Schottlands wind- und wellengepeitschter Aussenposten. Die wenigen Bewohner – oft schrullig und Fremden zunächst auf Distanz bedacht, sprechen hier neben Englisch noch Gällisch und stechen Torf. Hauptattraktion sind wohl die einzigartig schönen Bilderbuchstrände mit ihrem türkisblauen Wasser sowie die rätselhaften Callanish Standing Stones; 5 000 Jahre alte, steinerne Monolithen, die einen riesigen durchkreuzten Kreis bilden.

Nur aus bester Schafswolle und nach alter Tradition wird auf der Insel der weltberühmte Harris-Tweed erzeugt. Mrs. Campell, die einer der ältesten Dynastien der Tweedweber angehört, verschafft uns Einblick im ihre mühsame Handarbeit. Die Isle of Mull ist Entdeckerland. Der kleine Fischerort Tobermory gibt sich farbenfroh und in den Pubs am Hafen pulsiert das Leben. Geradezu einem Minikontinent gleicht die Insel Skye. Die innere Hebridenschönheit hiess zu Wikingerzeit „Wolkeninsel“. Zu ihren Reizen gehören häufige Wetterwechsel mit magischen Lichtstimmungen, einsam gelegene Leuchttürme an wilden Klippen und bizarre Berggipfel. In verblüffenden Geschichten werde ich Ihnen beweisen, dass man in Schottland – ohne seinen Platz zu verlassen – herumreisen kann und das die Sonne scheint, auch wenn es draussen stürmt und regnet. Zu guter Letzt wird es auch noch „tierisch“ und wir werden „auf den Hund“ kommen! Lassen Sie sich einfach überraschen …

Schottland infiziert und schon die erste Begegnung kann zu einer lebenslangen Leidenschaft werden. Die Seelenstimmung dieses Landes mit der Kamera einzufangen, war dabei für mich – wieder einmal – die grosse Herausforderung.
In der Hoffnung, dass mir dies gelungen ist und Sie meine Aufnahmen in einen regelrechten „Schottland-Rausch“ versetzen, freue ich mich schon auf ein gesundes Wiedersehen im Vortragssaal!"

Herzlichst Ihr
Wolfgang Fuchs

 




Veranstaltungs-Info:

Datum: 22. Februar 2008 - 20.00 Uhr
Ort: Max-Joseph-Halle, Großkarolinenfeld