Nils Heinrich

"...weiß Bescheid" am Mittwoch, 13. März 2013

Geboren im Sozialismus, sozialisiert im Kapitalismus, kapituliert in der EU
Nils Heinrich weiß Bescheid. Er stammt aus einem gut verschlossenen Menschenhabitat. Das hat ihn geprägt und zu dem gemacht, was er heute ist: ein charmant boshafter Revolutionär der Alltagskomik. Ein stets blendend gelaunter Sympath.
Mit Nonchalance serviert Nils Heinrich einen Kabarettabend der bizarren Geschichten zwischen Weltverstehen und Weltgeschehen, in denen er sich als scharfsichtiger Beobachter des alltäglichen Aberwitzes präsentiert. Ein tragikomischer Held der kleinen Katastrophen – blitzgescheit und immer mit Bodenhaftung! Mit klugem Kopf und schnellem Mundwerk entlarvt er die Abstrusitäten, die uns das Leben versauen.
Man würde ihm sofort einen Gebrauchtwagen abkaufen. Er wirkt wie der vertrauenswürdige Nachbar, der ideale Schwiegersohn, der Kumpel zum Pferdestehlen – doch hinter seiner scheinbar harmlosen Fassade verbirgt sich ein erfreulich boshafter Unruhestifter. Sein glockenheller Gossensopran bricht reihenweise Herzen. Spektakulär ist auch seine musikalische Bandbreite: Nils Heinrich singt vorzüglich, rappt straßenkompatibel und betätigt äußerst wendig und tonal sehr zufriedenstellend eine markenzeichenverdächtige Gitarre. Seine Lieder sind Hits, seine Kalauer gallig bitter – und selbst die kleinste Blödelei hat einen hübschen Widerhaken.
Trotz eines Championsleage-Spiels des FC Bayern und der Wahl und Verkündung des Nachfolgers des bayrischen Papstes kam Nils Heinrich aus Berlin ins ferne Tattenhausen und begeisterte die (wegen vorgenannter Umstände nicht zu zahlreich erschienenen) Zuschauer mit seinem Programm.

Auszeichnungen:
Salzburger Stier 2011
Kleinkunstpreis Baden-Württemberg 2011
Schwarzes Schaf 2010
Rostocker Koggenzieher 2010
Bremer Comedypokal 2009

Pressestimmen:
Fränkische Nachrichten (Januar 2012):
»Nils Heinrich besitzt einige im zeitgenössischen Kabarett selten gewordene Gaben, nämlich echten Humor, Mutterwitz und die aus innerer Überlegenheit gespeiste Gabe zur Selbstverspottung, die einen eigentlich erst recht befähigt, auch über andere und das Leben generell zu spotten und zu lästern.«

Pforzheimer Zeitung (November 2011):
»Heinrich ist ein grandioser Wortjongleur, der singend, brillant rappend und beim Erzählen von Geschichten, die das Leben schrieb, erfrischend pointiert Politik und Gesellschaft aufs Korn nimmt. Herrlich, wie er sich über iPhone-Nutzer und Bürokratisierung lustig macht, wie er die Stuttgart 21-Demonstrationen hintersinnig thematisiert, den Blick auf die schnelllebige Medienwelt richtet oder die Umbrüche in Nahost und Europa bitterböse kommentiert.«

Süddeutsche Zeitung (September 2011:
»Grandioser Geschichtenerzähler«

 




Medien-Info

Homepage: www.nils-heinrich.de



Veranstaltungs-Info:

Ort: Gasthof "Der Bräu, 83109 Tattenhausen
Datum: Mittwoch, 13. März 2013
Beginn: 20.00 Uhr, Einlass: 18:30 Uhr
Eintrttspreis: 18,50 €